Vorsorge für die Ärmsten in der kalten Jahreszeit – mehr Notschlafbetten und längere Öffnungszeiten im Eggerheim

„In Klagenfurt braucht niemand zu frieren“, sagt der Klagenfurter Sozialreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler. Die Stadt hat Vorsorge für obdachlose Personen in der kalten Jahreszeit getroffen.

Im Eggerheim der Caritas werden die Öffnungszeiten ausgedehnt. Das Heim wird nun auch an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Diese ausgedehnten Öffnungszeiten gelten vorerst bis Ende Februar. Die Kosten in der Höhe von 11.600 Euro werden von Stadt und Land zu gleichen Teilen getragen. Für die Notschlafstelle der Stadt wurden zusätzliche 25 Betten angeschafft.
„Die eisigen Temperaturen setzen vielen Menschen zu, doch vor allem obdachlose Menschen leiden am meisten und befinden sich aufgrund der Minus-Grade in höchster Lebensgefahr. Es ist unser sozialer Auftrag, diesen Menschen zu helfen! Wer in Klagenfurt Hilfe braucht, bekommt sie auch – zu frieren braucht niemand.“, stellt Sozialreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler fest. Stefan Mauthner, Leiter der städtischen Abteilung der Soziales, ergänzt: „Sowohl für die Betroffenen als auch für die Öffentlichkeit ist die Schließung der Betreuungslücke wichtig“. Im vergangenen Winter mussten bis zu dreißig Personen Schutz vor der Kälte in den Betreuungseinrichtungen der Stadt suchen.

Aussendung/Stadtpresse

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