Stadtwerke Klagenfurt: SPÖ kritisiert FPÖ wegen Verlassen des Aufsichtsrates

Clubobmann Pfeiler spricht von „fadenscheinigen Argumenten“

Der Clubobmann der SPÖ Klagenfurt Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler übt heute scharfe Kritik an Vizebürgermeister Wolfgang Germ und Stadtrat Christian Scheider, nachdem diese „unter fadenscheinigen Argumenten“ den Aufsichtsrat der Stadtwerke Klagenfurt verlassen hatten. Hintergrund: In der Sitzung des Aufsichtsrates vom 24. Juni wurde beschlossen, die bisherigen Wortprotokolle durch Beschlussprotokolle zu ersetzen. Begründung: die Wortprotokolle bzw. aus dem Zusammenhang gerissene Textpassagen wurden immer wieder der Öffentlichkeit zugespielt.

Und das trotz Vertraulichkeit und oftmals zum Schaden des Unternehmens,

so der Vizebürgermeister.

Dabeiseien Beschlussprotokolle in Unternehmen durchaus üblich. Pfeiler wirft Germ und Scheider vor,

sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aus der Verantwortung zu stehlen,

die sie immer eingefordert hatten. Das jetzige Ziel ist durchschaubar, man will das Unternehmen aus reinem parteipolitischem Kalkül nun in den von den Freiheitlichen eröffneten Wahlkampf ziehen. Dabei seien die Stadtwerke für die Daseinsvorsorge von sehr großer Bedeutung und dürften nicht zum Spielball der Politik werden. Die Bürgerinnen und Bürger, als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke, können sich nun selbst ein Bild vom vermeintlich verantwortungsvollen „freiheitlichem“ Handeln machen.

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