Seebühne als Zeichen freiheitlicher Misswirtschaft

Ein Blick hinter die Zahlen verdeutlicht den wahnwitzigen Weg von Bürgermeister Christian Scheider und dem sogenannten Wirtschafts- und Finanzreferenten Albert Gunzer in der Causa Seebühne. „Vzbgm. Gunzer beschrieb den Rückbau der Seebühne als „wirtschaftlichen Wahnsinn“, de facto ist es jedoch verantwortungsbewusstes wirtschaftliches Handeln. Man muss sich ernsthaft die Frage stellen, ob der Finanzreferent am zweiten Auge blind ist, denn der bisherige Betriebsabgang von rund 10(!) Millionen Euro – bezahlt aus Steuermitteln – spielt bei ihm offensichtlich eine untergeordnete Rolle“, so Stadtrat Jürgen Pfeiler. 

Knapp sechs Jahre hatten Bürgermeister Christian Scheider als Stadtverantwortlicher und Finanz- & Kulturreferent Albert Gunzer als Messepräsident die Möglichkeit, ein langfristiges Nutzungskonzept ohne Steuergeldverschwendung für die Seebühne zu entwickeln. Übergeblieben ist ein politischer Rundumschlag zweier ertrinkender „Subventionskönige“. „Das nachhaltige Scheitern in der Seebühnenfrage dokumentierten Scheider und Gunzer, samt tatkräftiger Unterstützung der ÖVP, mit der Entscheidung, Rücklagen der städtischen Wohnbaugesellschaft aufzulösen, um den Kauf einer Partyinsel durchzupeitschen und den prognostizierten Abgang zu decken“, so Pfeiler. (Die städtischen Wohnungsmieter zahlen hierfür rund 100.000,- Euro) 

Die heutige Präsentation eines Investors ist ein weiterer Akt der planlosen „Aufführungen“ auf Kosten der Steuerzahler von Scheider und Gunzer. Zuerst wird das städtische Sparbuch bzw. die Wohnungsrücklagen geplündert, um sich dann hilflos an einen x-beliebigen sogenannten Investor auszuliefern. Abschließend stellt Pfeiler die Frage bzw. Forderung in den Raum, dass „jedem Steuerzahler weiters die Frage beantwortet werden sollte, mit wie vielen Steuer-Euros zusätzlich die Veranstaltungen auf der Seebühne finanziert wurden?“

Personen Zuordnung Article: 
Jürgen Pfeiler

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