Klagenfurt beispielgebend: Parteiübergreifender Kampf für Erhalt der Polizeiinspektionen

Mathiaschitz: Thema außer Streit gestellt, Geschlossenheit verleiht mehr Nachdruck bei Bundesregierung

Als „großen Erfolg und zukunftsweisend für die Landeshauptstadt“ bezeichnete Dienstagnachmittag Klagenfurts Parteichefin Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz Bürgermeister Christian Scheiders Einlenken, statt Alleingängen gemeinsam und mit vereinten Kräften aller Fraktionen gegen die geplante Schließung der Polizeidienststelle Hauptbahnhof vorzugehen: „One-Man-Shows haben in wichtigen Fragen keinen Platz, der Bundespolitik können wir nur geschlossen gegenüber treten, um zu retten, was zu retten ist.“

Bereits am 30. Jänner hatten SPÖ, ÖVP und Grüne in einem Schreiben an den Bürgermeister signalisiert, ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeiten gegen den sicherheitspolitischen Kahlschlag der geplanten Polizeischließungen vorgehen zu wollen. Unter dem Motto „Sicherheit geht uns alle an!“ ist heute Dienstag, der Schulterschluss gelungen. Die Unterschriftenliste und interaktive Plattform der Landeshauptstadt, die derzeit eingerichtet wird, kennzeichnet erst den Beginn der Protesthandlungen für die Zukunft. „Wir, alle im Stadtsenat vertretenen Parteien, nehmen die geplante Schließung der Polizeidienststelle Hauptbahnhof nicht hin. Wir werden alle erdenklichen Mittel und Wege gehen. Dem politischen Schulterschluss wird ein Gespräch zur weiteren Vorgehensweise folgen“, zeigte sich Mathiaschitz sichtlich erfreut über den politischen Kraftakt, der in der Landeshauptstadt seines gleichen sucht und kündigte auch parteiintern Gespräche an, um alle vorhandenen Kräfte sowohl auf Landes- als auch Bundesebene zu bündeln.

Personen Zuordnung Article: 
Dr. Maria-Luise Mathiaschitz

Lesenswert

Die Website nutzt Cookies um das Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung